Gartentagebuch

2018

Ausgleich zwischen Natur und Gestaltung

Nach den Anstrengungen des vergangenen Jahres Insekten mehr Nahrung zu bieten möchte ich dies fortsetzen und besonders darauf achten, Stauden für die gestalteten Bereiche des Gartens zu ergänzen, die gute Nektarlieferanten sind. Wenn dies gelingt, fördere ich automatisch auch die Vögel und die Fledermäuse. 

Schon im Herbst vergangene Jahres war klar, dass wir in diesem  Winter, der bisher nicht wirklich ein Winter ist, verstärkt die Vögel füttern müssen, da viele Nahrungsquellen durch den Spätfrost im April 2017 ausgefallen und auch im Wald wenig Buchen und Eicheln gefruchtet haben. Also haben wir seit Spätherbst intensiv gefüttert und Scharen von Meisen, Distelfinken, Grünlingen und Buchfinken angezogen. Auch Buntspecht, Mittelspecht, Eichelhäher, Gimpel, Rotkehlchen und Kleiber angezogen. Wir lassen auch zu, dass ab und zu ein Eichhörnchen zum Frühstücken kommt. Von dem Füttern von Mischfutter bin ich ganz schnell wieder abgekommen, da der darin enthaltenen Weizen ruck zuck keimt und eine kleine Weizenwiese unter den Futterstellen zwischen den Stauden aufwächst. So gibt es nur Sonnenblumenkerne obwohl ich weiß, dass manche Arten auch Weichfutter bevorzugen.

Dieser Winter ist bisher so warm, dass am 8. Januar das erste gefüllte Schneeglöckchen geblüht hat!